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Sportvereine und Gemeinden profitieren voneinander

350 000 Menschen sind Mitglied eines der über 2300 Sportvereine im Kanton Zürich. Diese bieten Personen aller Altersstufen und Herkunftsländer neben dem Sport auch eine gesellschaftliche Heimat. Das ist Integration im besten Sinne und liegt im Interesse der Gemeinden, die wiederum die Sportvereine aktiv fördern.

Besser kann man es nicht sagen: «Es braucht möglichst viele aktive Mitglieder, denn das hält das Dorf zusammen.» Diese Aussage einer Illnauer Vereinspräsidentin im Themendossier «Sportvereine in der Gesellschaft» [PDF] zeigt die grosse gesellschaftliche Bedeutung des Sports.

Ganzheitliche Lebensschule

Vier Fünftel der Menschen im Kanton Zürich verfolgen das Sportgeschehen, wobei das Fernsehen das wichtigste Medium darstellt. Für die Gesundheit wichtiger als der Spitzensport ist jedoch der aktive Jugend- und Breitensport. Er hält fit, fördert persönliche und soziale Fähigkeiten; er ist eine ganzheitliche Lebensschule.

Drei Viertel treiben Sport

Laut der Studie «Sport Zürich 2008» [PDF] treiben knapp drei Viertel der Zürcherinnen und Zürcher im Alter von 15 bis 74 Jahren Sport. Die Studie «Sportvereine im Kanton Zürich» [PDF] von 2012 hat gezeigt, dass rund 303 000 Personen Mitglied in einem der 2300 Sportvereine sind.

 

Rund ein Viertel der Bevölkerung treibt Sport in einem Verein. Damit wird klar, dass die Vereine die wichtigsten Sportanbieter sind. Sie fördern aber nicht nur die Gesundheit der Zürcherinnen und Zürcher, sondern sie nehmen auch wichtige Integrations- und Gemeinwohlaufgaben wahr. Kinder und Jugendliche, Migrantinnen und Migranten sowie Senioren und Seniorinnen finden in den Vereinen sozialen Anschluss.

Gemeinschaft ist wichtig

Wie die Zürcher Vereinsstudie gezeigt hat, sind Gemeinschaft und Geselligkeit genauso wichtig wie die sportliche Betätigung. Deshalb führen die Vereine auch viele aussersportliche Anlässe für ihre Mitglieder durch. Sie engagieren sich zusätzlich stark bei Chilbis, 1.-August-Feiern und anderen Dorffesten. Dieses Engagement fördert ebenfalls den sozialen Kitt in den Gemeinden, und die gesamte Bevölkerung kann davon profitieren.

Das Fundament des Zürcher Sportsystems bildet das freiwillige Engagement – quer durch alle Sportarten und Altersklassen hindurch. Im Kanton Zürich stehen 80 000 Vereinsmitglieder jährlich
11 Millionen Stunden freiwillig im Einsatz. Diese Arbeit hat einen geschätzten Gesamtwert von 200 bis 250 Millionen Franken. Ohne das Engagement dieser Menschen gäbe es keine Vereine und kaum Breitensport. Damit leisten sie einen massgeblichen und wertvollen Beitrag an das Wohl der Gesellschaft.

Gemeinden sind Sportförderer Nr. 1

Sportförderer Nummer 1 sind die Gemeinden und Städte. Sie stellen den Vereinen die Infrastruktur – Sportplätze und Hallen – günstig oder kostenlos zur Verfügung. Das ist eine Win-win-Situation, denn die Sportvereine entlasten die Gemeinden von Integrations- und Gemeinwohlaufgaben. Zudem beleben sie das Dorf. Wie sagt doch ein Stadtpräsident im Themendossier? «Ohne die Vereine würden viele Gemeinden zu Schlafkommunen.»

© Sportkanton Zürich 2011
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